Als Fast-Urberlinerin verbindet Suzy gekonnt deutschen Chanson mit der Singer-Songwriterkultur dieser Stadt. In den geschickt strukturierten, meist deutschen, Songs findet der Hörer Jazzanleihen und Einflüsse aus arabischer Musik. Ihre kleinen, verträumten Geschichten, minimalistisch und zerbrechlich arrangiert, verschieben und verrücken Perspektiven. Dabei kann sich ein zahmes Kätzchen in Suzys Welt auch schnell als wildes Raubtier entpuppen.

2011 wurde ihr selbstbetitieltes Debutalbum bei HeyBand veröffentlicht.

„Die Band begrenzt sich musikalisch nicht auf eine Stilrichtung: Arabische Einflüsse vermengen sich mit Pop, bluesnahe Soli und groovender Bass machen Platz für Jazzharmonien. Dabei stehen Bartelts Liedgeschichten immer im Vordergrund. Die können leise sein oder laut, bunt und wild oder melancholisch ruhig – eines sind sie aber immer: charmant, intim und voll prallem Leben. Ihre Band verstärkt den Eindruck noch weiter und bietet einen dynamischen Spielrahmen für die Lieder.“ (M.Terhorn)

 

Besetzung: Suzy Bartelt  (Stimme/Gitarre/Klavier/Spieluhr), Christian Korthals (Saxophone/Akkordeon), Florian Vogel (Violine),  Mathias Polligkeit (Kontrabass), Tobias Möller (Perkussion)

Kölner Rundschau (M. Therhorn):

„Das hochpotente Gemisch zwingt den Hörer auf die Zehenspitzen und überrascht immer wieder mit spannenden musikalischen Wendungen. Das dies nicht in eine selbstgefällige Klischeeparade abgleitet, zeugt von der Qualität der Musiker und der straffen Struktur der Songs.“

den kompletten Artikel gibt es hier:  Kölner Stadtanzeiger 19.07.2011 (Markus Terhorn).